Sie müssen nicht schon alles organisiert haben.
Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie Hilfe ansprechen können oder wer welche Aufgabe übernehmen soll. Erzählen Sie uns von der Situation. Wir beziehen den Menschen ein, für den die Hilfe gedacht ist, und klären mit Ihnen, wie Alltagshilfe, Familie und ein beteiligter Pflegedienst zusammenpassen können.
Welche Aufgaben können wir übernehmen?
Vielleicht ist es der Einkauf, vielleicht die Wäsche oder Zeit für Gesellschaft. Gemeinsam schauen wir, wobei Ihre Familie Entlastung braucht und welche Unterstützung Ihre Angehörigen selbst wünschen.
- Hilfe bei Haushalt, Wäsche und Mahlzeiten
- Begleitung bei Einkäufen und Terminen
- Gemeinsame Zeit und persönliche Gespräche
- Eine passende Aufteilung der vereinbarten Aufgaben
Mit Familie und Pflegedienst abstimmen.
Wer begleitet den Einkauf, wann kommt der Pflegedienst und wer ist für Rückfragen erreichbar? Auf Wunsch stimmen wir die Aufgaben mit Ihrer Familie und dem Pflegedienst ab. Den Informationsaustausch klären wir vorher mit Ihnen.
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Die begleitete Person bestimmt mit, wer einbezogen werden soll. Wir besprechen, mit wem wir über welche Themen sprechen dürfen und wie die Zustimmung festgehalten wird. Eine Anfrage durch Angehörige bedeutet deshalb nicht automatisch, dass persönliche Informationen mit der ganzen Familie geteilt werden.
Zum Beispiel: Sie übernehmen den Wocheneinkauf, wir helfen nach Absprache bei Wäsche und kleineren Besorgungen. Ist ein Pflegedienst beteiligt, können wir mit Zustimmung die organisatorischen Abläufe abstimmen. So ist klarer, wer welche Aufgabe übernimmt.
Die Wünsche Ihrer Angehörigen.
Wir beziehen Ihre Angehörigen ein und lernen ihre Gewohnheiten kennen. Ihre Sicht als Familie ist wertvoll. Genauso wichtig ist, welche Hilfe die Person selbst möchte und in welchem Tempo.
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Wenn Ihre Angehörigen noch zögern, können wir zunächst über einen einzelnen Wunsch sprechen. Im ersten Gespräch muss nicht schon der gesamte Alltag neu organisiert werden.
Termine und Kosten klären.
Vor dem Start klären wir Aufgaben, Wohnort, mögliche Termine und Kosten. Ob Leistungen der Pflegekasse infrage kommen, hängt von den persönlichen Voraussetzungen und der konkret vereinbarten Unterstützung ab.
Beim Pflegegrad-Antrag unterstützen.
Welche Hilfe braucht Ihr Angehöriger regelmäßig, und was übernehmen Sie bereits? Unser geschultes Team schaut mit Ihnen auf den Alltag und unterstützt beim Einschätzen des Hilfebedarfs und beim Vorbereiten des Pflegegrad-Antrags.
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Auf Wunsch können wir einen Antrag mit entsprechender Vollmacht einreichen. Wir möchten dazu beitragen, dass die tatsächliche Situation vollständig zur Sprache kommt. Über die Einstufung und die Leistungen entscheidet die Pflegekasse auf Grundlage der Begutachtung. Ein bestimmter Pflegegrad lässt sich vorab nicht zusagen.
Wir rechnen mit der Pflegekasse ab. Verfügbare Mittel, mögliche Eigenanteile und die nötigen Unterlagen besprechen wir vor dem Start mit Ihnen.
Ihre Fragen.
Unsere Antworten.
Kann ich zuerst allein mit Ihnen sprechen?
Ja. Sie können uns Ihre Fragen und die Situation schildern. Für eine spätere Begleitung beziehen wir die Wünsche der betroffenen Person ein.
Was ist, wenn meine Angehörigen noch zögern?
Wir können zunächst über kleine, konkrete Wünsche sprechen. Eine Unterstützung sollte verständlich vereinbart sein und zu den Menschen passen.
Kann ich anfragen, obwohl ich weiter entfernt wohne?
Ja. Teilen Sie uns den Wohnort Ihrer Angehörigen und die gewünschte Hilfe mit. Die Möglichkeiten vor Ort klären wir persönlich.
Können Sie mit dem Pflegedienst meiner Angehörigen sprechen?
Ja, auf Wunsch und mit der entsprechenden Zustimmung. Wir klären, wer einbezogen wird und welche organisatorischen Informationen für die vereinbarte Unterstützung nötig sind.

